HSwMS Spica, Museumsschiff im Vasa-Museum in Stockholm, Schweden.
Die HSwMS Spica ist ein schwedisches Torpedoboot aus den 1960er Jahren, das heute als Museumsschiff im Vasamuseum in Stockholm zu besichtigen ist. Das Schiff ist 43,4 Meter lang und 6,94 Meter breit und war mit Schnellfeuerkanonen und gelenkten Torpedos ausgerüstet.
Die HSwMS Spica wurde 1966 auf der Werft Götaverken gebaut und diente der schwedischen Marine rund zwei Jahrzehnte lang. Nach ihrer Außerdienststellung im Jahr 1989 wurde sie erhalten und später als Museumsexponat eingerichtet.
Die HSwMS Spica zeigt, wie Besatzungsmitglieder der schwedischen Marine während des Kalten Krieges auf engstem Raum lebten und arbeiteten, mit sichtbaren Geschützstellungen und beengten Schlafbereichen. Diese schlichten Einrichtungen vermitteln einen direkten Eindruck des Alltags an Bord.
Das Schiff befindet sich im Vasamuseum und ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Treppen eng sind und die Böden rutschig werden können.
Die Spica war das erste Schiff ihrer Klasse und gab einer ganzen Serie schwedischer Torpedoboote ihren Namen. Außerdem war sie mit Gasturbinentriebwerken ausgestattet, was ihr für ein Kampfschiff ihrer Größe eine außergewöhnlich hohe Geschwindigkeit verlieh.
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