Französische Konzession Shanghai, Ehemalige Verwaltungsabteilung in Shanghai
Die ehemalige französische Konzession in Shanghai ist ein Stadtgebiet, das früher von Frankreich verwaltet wurde und sich über mehrere zentrale Viertel erstreckt. Die Straßen sind von Platanen gesäumt, und die niedrigen Wohnhäuser mit Balkonen und Veranden unterscheiden sich deutlich von den Hochhäusern ringsum.
Frankreich erhielt 1849 das Recht, ein eigenes Verwaltungsgebiet in Shanghai einzurichten, das sich bis 1914 mehrfach vergrößerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg endete die ausländische Kontrolle, und das Gebiet wurde 1946 wieder chinesisch.
Viele der alten Häuser stehen heute unter Denkmalschutz und werden als Cafés, Galerien oder Wohnungen genutzt. Die Straßennamen erinnern noch an französische Orte, obwohl die französische Verwaltung längst verschwunden ist.
Man erkundet das Gebiet am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, da viele Gassen eng und ruhig sind. Einige Höfe und Passagen sind öffentlich zugänglich, andere gehören zu Privatgrundstücken.
Die Platanen entlang der Straßen wurden in den 1920er Jahren aus Frankreich importiert und prägen bis heute das Stadtbild. In einigen Gassen stehen noch die alten gusseisernen Laternenpfähle, die an die frühe Elektrifizierung der Konzession erinnern.
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