Xiapu Mudflat, Küstenwatt in Ningde, China.
Das Xiapu Wattenmeer erstreckt sich über weite Teile der Küste von Fujian und offenbart während der Tidenwechsel ein komplexes Muster aus Sand, Wasser und Becken. Die Wattfläche wird durch Bambuskonstruktionen durchzogen, die der Aquakultur dienen, und bildet eine mosaikartige Struktur zwischen Land und Meer.
Die Region war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Ort für Fischerei und Handel, wie die dort stehende Dajing-Burg aus dem 14. Jahrhundert zeigt. Dieses Bauwerk zeugt von der langen Bedeutung dieser Küstengegend als Verbindung zwischen lokalen Gemeinschaften und dem Meer.
Fischer arbeiten hier nach überlieferten Methoden und nutzen Bambusstangen und Netze für die Austernzucht und Algenernte. Diese Praktiken prägen das Erscheinungsbild der Wattflächen und zeigen, wie Menschen über Generationen hinweg mit dem Meeresrhythmus leben.
Besucher sollten Zugang zu Gezeitentabellen haben und wasserfeste Schuhe oder Stiefel tragen, um sicher über die nassen Flächen zu gehen. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei Niedrigwasser, wenn mehr Land freigelegt ist und die verschiedenen Bereiche zugänglicher werden.
Bei Beiqi Village entstehen durch Gezeiten und Erosion natürliche Muster, die an Tigerfelle erinnern und nur bei Niedrigwasser vollständig sichtbar sind. Shajiang Village zeigt dagegen charakteristische S-förmige Wasserrinnen, die ein anderes visuelles Merkmal dieses Küstengebiets bilden.
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