Guarda do Embaú, Surfstrand in Paulo Lopes, Brasilien.
Guarda do Embaú ist ein Strand an einer Küste, wo der Rio da Madre in den Atlantik fließt und dabei besondere Bedingungen für Wassersport schafft. Die Küstenlinie wird von dieser Flussmündung geprägt, die eine natürliche Grenze bildet und das Wasser formt.
Das Dorf war lange ein kleiner Fischerort, bis es in den 1970er Jahren zunehmend von Wassersportlern entdeckt wurde. Die Verwandlung zur Destination für Surfer verlief langsam, während die Fischerei weiterhin eine wichtige Rolle spielte.
Fischer nutzen seit langem die Gewässer dieser Küste und ihre traditionellen Methoden prägen das Leben hier, besonders wenn in den Monaten April bis Juli die Sardinen- und Makrelenzeit beginnt.
Um den Strand zu erreichen, muss man den Rio da Madre überqueren, was zu Fuß bei Ebbe, per Boot mit lokalen Betreibern oder schwimmend möglich ist. Besucher sollten die Gezeitenzeiten und das Wetter vor dem Besuch überprüfen, um die beste und sicherste Route zu wählen.
Der Ort erhielt 2016 den Status eines Weltsurfschutzgebiets und war das neunte seiner Art weltweit. Diese Anerkennung würdigte seine Bedeutung für die Surfkultur und den Schutz des Küstenökosystems.
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