Omoide Yokochō, Gastronomische Gasse in Nishi-Shinjuku, Japan
Omoide Yokochō ist eine enge, überdachte Gasse in Nishi-Shinjuku mit etwa 60 kleinen Restaurants und Bars. Der Flur ist kaum 2 Meter breit und die meisten Lokale bieten nur wenige Plätze mit direktem Blick auf die Küche.
Das Viertel entstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als Schwarzmarkt, bevor es sich während Japans Wirtschaftswachstum in ein Restaurantviertel umwandelte. Diese Entwicklung spiegelt wider, wie sich die Stadt aus den Trümmern wieder aufbaute.
Der Name "Omoide" bedeutet "Erinnerungen" und bezieht sich auf die Nostalgie der Nachkriegszeit, die der Ort bis heute bewahrt. Die Gaststuben zeigen traditionelle handwerkliche Kochtechniken und schaffen einen Ort, an dem sich Stammgäste und Besucher begegnen.
Die Gassen sind schmal und können zu den Stoßzeiten zwischen 18 und 21 Uhr überfüllt sein, besonders wenn Büroarbeiter nach Feierabend essen gehen. Am besten besucht man den Platz entweder früher am Abend oder später am Abend, um mehr Raum zu haben.
Die roten Papierlaternen und der Holzbau vermitteln ein Gefühl, das viele Jahrzehnte zurückzureichen scheint. Der Holzkohlerauch, der aus den Gassen aufsteigt, ist heute auch nachts vom nahe gelegenen Shinjuku-Bahnhof aus sichtbar.
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