SoHo, Stadtteil in Manhattan, New York City, USA
SoHo ist ein Stadtteil in Manhattan mit über 200 Gusseisengebäuden aus dem 19. Jahrhundert, die mit ihren detaillierten Fassaden und großen Fenstern das Straßenbild prägen. Die engen Kopfsteinpflasterstraßen beherbergen heute Geschäfte, Kunstgalerien, Restaurants und Cafés, die das ehemalige Industriegebiet in einen lebhaften Ort für Besucher und Einwohner verwandelt haben.
Das Gebiet war einst Sumpf- und Waldland, das die Holländer in den 1640ern in Farmen umwandelten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem wohlhabenden Viertel mit Villen und Theatern, bevor es ab den 1870ern zu einem Industriegebiet mit Fabriken für Textilien und Kleidung wurde. Künstler zogen in die verlassenen Fabrikhallen ein und machten das Viertel wieder lebendig, bevor es sich in die heutige Mischung aus Geschichte und modernem Leben verwandelte.
SoHo trägt seinen Namen von der Abkürzung "South of Houston Street" und spiegelt die kreative Energie wider, die das Viertel definiert. Die Gusseisengebäude mit ihren aufwändigen Fassaden zeigen, wie Kunsthandwerker und Architekten früher arbeiteten, und heute nutzen Galerien, Cafés und Boutiquen diese historischen Strukturen für ihre Geschäfte.
Das Viertel ist am besten mit der U-Bahn zu erreichen, mit Stationen bei Spring Street, Prince Street und Canal Street in der Nähe. Da die Straßen eng und der Verkehr stark ist, wird empfohlen, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, da Parken schwierig ist.
Das Viertel war in den 1950ern als 'Hell's Hundred Acres' bekannt, ein rauer Ort ohne Ordnung, bis Künstler wegen der günstigen Mieten einzogen. Die New York Earth Room ist eine ungewöhnliche Kunstinstallation, die nur ein großes Zimmer mit Erde ist, die Besucher zum Nachdenken einlädt.
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