Auberge Le Saint-Gabriel, Hotel in Kanada
Das Auberge Le Saint-Gabriel ist ein Restaurant und Hotel in der Altstadt Montréals, das in einem Gebäude aus dem Jahr 1688 untergebracht ist und dicke Steinmauern sowie hölzerne Dielenböden bewahrt hat. Der Innenraum verbindet historische Elemente wie Schmiedeeisen-Leuchten und Kamine mit modernem Komfort, und das Restaurant konzentriert sich auf französische Küche mit lokalen Zutaten.
Das Gebäude wurde 1688 von einem französischen Soldaten namens Étienne Truteau als Privathaus errichtet und entwickelte sich später zu einer Herberge für reisende Besucher. 1754 erhielt es unter britischer Herrschaft als erste Stelle in Nordamerika eine Alkohollizenz, und nachdem es im 19. Jahrhundert kurzzeitig eine Privatvilla war, wurde es im frühen 20. Jahrhundert wieder als Herberge etabliert.
Das Gasthaus trägt den Namen des Heiligen Gabriel und spiegelt die französische katholische Tradition wider, die die frühe Geschichte Québecs prägte. Die Räume erzählen von ihrer früheren Nutzung, etwa das Truteau-Zimmer, das einst eine Druckerei für die Zeitung Le Patriote war, oder das Samt-Zimmer mit seiner Geschichte als Pelzhandelsstätte.
Das Gasthaus liegt in der Altstadt Montréals mit engen Gassen und historischen Gebäuden, die leicht zu Fuß erreichbar sind, und bietet in der Nähe Parkplätze für Besucher an. Die Abendstunden sind ideal für Besuche, da man tagsüber die Gegend erkunden und dann zum Essen zurückkehren kann.
Das Gebäude wird mit einer Geistergeschichte verbunden, bei der angeblich die Stimme eines Mädchens zu hören ist, das in einem alten Brand ums Leben kam und manchmal nachts Klaviermusik spielt. Diese Legenden tragen zu der mystischen Atmosphäre bei, die lange Zeit Gäste und Personal fasziniert hat.
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