Chichen Itza, Präkolumbische archäologische Stätte in Yucatan, Mexiko.
Chichen Itza ist eine präkolumbische Ausgrabungsstätte in Yucatan, Mexiko, die aus Tempeln, Ballplätzen und Observatorien besteht. Die Strukturen zeigen eine Mischung aus Maya- und Tolteken-Architektur mit präzisen steinernen Konstruktionen.
Der Ort entstand um 600 n.Chr. und wurde ein Zentrum der Maya-Zivilisation, bevor Tolteken-Einfluss die Architektur und Kultur prägte. Die Siedlung blühte bis etwa 1200 n.Chr. auf und war dann verlassen.
Der Große Ballspielplatz, 168 mal 70 Meter groß, enthält geschnitzte Reliefs, die das heilige Ritual-Spiel darstellen, bei dem Spieler einen Ball ohne Händeeinsatz bewegten.
Der Zugang erfolgt über gepflasterte Wege, die zwischen den Ruinen führen und hauptsächlich flach sind. Besucher sollten Schuhe mit guter Bodenhaftung, Sonnenschutz und viel Wasser mitbringen, da der Ort sehr sonnig und offen ist.
Der Haupttempel zeigt eine optische Illusion während der Tagundnachtgleiche, wenn Licht und Schatten auf der Treppe ein Schlangenmuster erzeugen. Dieses Phänomen war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten astronomischen und architektonischen Planung.
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