Dalheimer Mühle
Die Dalheimer Mühle ist ein Wassermühlengebäude mit angegliederten Restaurant- und Gaststättenbetrieben in Wegberg an der deutsch-niederländischen Grenze. Das Gebäude wird vom Rothenbach angetrieben und verfügt über erhaltene Mühlentechnik, die noch heute sichtbar ist, während der Betrieb als Restaurant mit Innen- und Außenterrasse funktioniert.
Die Mühle wird erstmals 1231 in Dokumenten erwähnt und gehörte zum Kloster Himmelstal, das sie zur Getreideverarbeitung nutzte. 1775 wurde sie vom letzten Abt des Klosters vollständig erneuert, woran sein Wappen über dem Eingang noch heute erinnert.
Die Dalheimer Mühle trägt den Namen der Ortschaft Dalheim und steht für die handwerkliche Tradition der Getreideverarbeitung, die diese Gegend geprägt hat. Besucher können heute noch sehen, wie das Gebäude mit seinen Steinmauern und Holzelementen die rustikale Vergangenheit widerspiegelt und von Menschen genutzt wird, die Wert auf regionale, handgemachte Speisen legen.
Das Restaurant bietet vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen an, daher sollten Gäste mit besonderen Essensanforderungen vorher nachfragen. Die Öffnungszeiten sind saisonal begrenzt, besonders unter der Woche, daher empfiehlt sich ein vorheriger Anruf vor einem Besuch.
Nach der Schließung des Klosters wurde die Mühle von Müllerfamilien betrieben, die in den späten 1800er Jahren ein Gasthaus namens Waldesruh hinzufügten, das als beliebter Ausflugsort der Region bekannt wurde. Das Gasthaus mit seiner friedlichen Lage nahe dem Naturpark zog Besucher zu Picknicks und Spaziergängen an und prägte die heutige Nutzung als Ruheort.
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