Chinatown, Chinesisches Kulturviertel in der Innenstadt von Montreal, Kanada
Chinatown erstreckt sich über mehrere Blöcke entlang der De la Gauchetière Straße und zeigt rote und goldene Verzierungen an Gebäuden und Läden. Die Gegend beherbergt Restaurants, Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte und traditionelle chinesische Architektur, die das Viertel charakterisiert.
Chinesische Einwanderer gründeten das Viertel in den 1890er Jahren und öffneten zunächst Wäschereien als Reaktion auf Diskriminierung nach dem Eisenbahnbau. Der Stadtteil entwickelte sich allmählich zu einem wirtschaftlichen und sozialen Zentrum für die wachsende chinesische Gemeinde.
Die bunten Eingangstore, genannt Paifang, rahmen den Stadtteil ein und zeigen traditionelle chinesische Handwerkskunst. Menschen treffen sich hier regelmäßig beim Place Sun Yat Sen zu Festen und Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsleben prägen.
De la Gauchetière Straße ist als Fußgängerzone gestaltet, was das Erkunden von Restaurants, Bäckereien und Spezialgeschäften vereinfacht. Die Gegend ist leicht zu Fuß zu durchqueren, mit vielen Geschäften und Lokalen in unmittelbarer Nähe beieinander.
Das Montreal Chinese Hospital, das 1999 eröffnet wurde, war die erste medizinische Einrichtung in Kanada, die speziell für die chinesische Gemeinde konzipiert wurde. Das Gebäude zeigt, wie die Gemeinschaft ihre eigenen Institutionen aufgebaut hat, um die Bedürfnisse ihrer Bewohner zu erfüllen.
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