Kuromon Market, arcade commerçante à Osaka, au Japon
Der Kuromon Market ist eine überdachte Markthalle im Stadtviertel Nipponbashi in Osaka, Japan, die sich über eine längere Gasse erstreckt und rund 170 Stände und Läden beherbergt. Dicht aneinandergereiht bieten Fischhändler, Obst- und Gemüseverkäufer, Fleischer sowie kleine Restaurants ihre Waren an, sodass man in einem einzigen Durchgang viele verschiedene frische Produkte finden kann.
Der Markt entstand im frühen 19. Jahrhundert in der Nähe eines buddhistischen Tempels namens Enmyoji und wurde ursprünglich von Händlern genutzt, die informell auf dem Tempelgelände verkauften. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu einem festen Markt, der sich auf Fisch und frische Lebensmittel spezialisierte und zu einem wichtigen Versorgungspunkt für die umliegenden Stadtviertel wurde.
Der Markt ist bei Einheimischen als "Osaka no Daidokoro" bekannt, was so viel bedeutet wie "Küche von Osaka". Dieser Spitzname spiegelt wider, wie wichtig frische Zutaten im täglichen Leben der Stadt sind, und man sieht viele Köche und Händler, die früh morgens einkaufen.
Der Markt befindet sich in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen, was die Anreise unkompliziert macht, und die gesamte Strecke lässt sich bequem zu Fuß zurücklegen. Ein Besuch am Morgen oder Mittag lohnt sich besonders, da dann die meisten Stände geöffnet sind und das Angebot am umfangreichsten ist.
Der Name "Kuromon" bedeutet auf Japanisch "Schwarzes Tor" und geht auf das schwarz gestrichene Tor des nahe gelegenen Tempels Enmyoji zurück, das der Gegend ihren Namen gab. Dieses Tor existiert nicht mehr, aber der Name blieb und ist heute untrennbar mit dem Markt verbunden.
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