Jerome Junction, ghost town in Arizona
Jerome Junction ist eine verlassene Ortschaft in Yavapai County, Arizona, die in den 1890er Jahren als Eisenbahnknotenpunkt gegründet wurde. An dem Ort stehen noch alte Bahnhofsfundamente, Eisenbahnausrüstung und Ruinen, die von der einstigen Bedeutung dieses Verkehrsknotenpunktes zeugen.
Jerome Junction wurde 1894 gegründet und diente zunächst als Verbindungspunkt zwischen der Santa Fe, Prescott and Phoenix Railway und der schmalspurigen United Verde & Pacific. Der Ort verlor seine Bedeutung in den 1920er Jahren, als die schmalspurige Strecke durch eine normalspurige Linie ersetzt wurde und die Bedeutung der Eisenbahn in der Region abnahm.
Jerome Junction entwickelte sich rund um die Eisenbahn, die das tägliche Leben der Bewohner prägte. Der Ort zeigt, wie eng Gemeinden in dieser Gegend mit der Schienentransportindustrie verflochten waren und wie der Eisenbahnverkehr die lokale Identität formte.
Das Gelände ist über die E Perkinsville Road erreichbar, die von der State Route 89 bei Chino Valley abzweigt. Der alte Eisenbahndamm kann auf dem Chino Valley Peavine Trail zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden, wobei motorisierte Fahrzeuge nicht erlaubt sind.
Der Ort war kurzzeitig als 'Copper Siding' bekannt und gehörte dann zu Chino Valley, was zeigt, wie schnell sich Grenzen und Funktionen von Eisenbahnorten ändern konnten. Diese vielfachen Namenswechsel in weniger als 30 Jahren spiegeln die Instabilität wider, die mit dem Eisenbahnverkehr verbunden war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.