Museumsgebäude Opfermoor Vogtei, Archäologisches Museum in Niederdorla, Vogtei, Deutschland
Das Museumsgebäude Opfermoor Vogtei ist ein archäologisches Museum in Niederdorla, einem Dorf im Thüringer Landkreis Vogtei. Es steht in unmittelbarer Nähe des Opfermoores, einem Feuchtgebiet, in dem bei Ausgrabungen Werkzeuge, Knochen, Keramik und Holzgegenstände gefunden wurden.
Das Opfermoor wurde 1957 beim Torfstechen entdeckt und erwies sich als eine Kultstätte, die von etwa 600 vor Christus bis ins 12. Jahrhundert genutzt worden war. Ab 1991 wurden auf dem Gelände Rekonstruktionen errichtet, die die Funde und Rituale der Stätte für Besucher sichtbar machen.
Das Opfermoor liegt in einem offenen Gelände, das man zu Fuß erkunden kann. Einmal im Jahr, am 20. Dezember, findet hier eine Feier zur Wintersonnenwende statt, bei der gemeinsam ein Feuer entzündet wird.
Das Museum ist in den Sommermonaten geöffnet, dienstags bis sonntags, und im Winter sind die Öffnungszeiten eingeschränkt. Für den Zutritt zum Freigelände benötigt man einen Chip, den man im Museum oder in einigen örtlichen Geschäften erwerben kann.
In der Nähe des Museums steht ein Gedenkstein, der die geografische Mitte Deutschlands markiert. Das macht den Ort zu einem der wenigen archäologischen Museen des Landes, das gleichzeitig einen solchen geografischen Bezugspunkt trägt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.