Soho, Unterhaltungsviertel im West End, London, Vereinigtes Königreich
Soho ist ein Unterhaltungsviertel im Westen Londons mit Theatern, Jazz-Clubs, Restaurants, unabhängigen Läden und engen historischen Gassen. Die Struktur des Viertels entstand über mehrere Jahrhunderte und mischt georgianische Häuser mit modernen Geschäften.
Das Gebiet entstand im 16. Jahrhundert aus königlichen Ländereien und entwickelte sich im späten 17. Jahrhundert zu einer Pfarrei mit dem Bau des Soho Square. Es wuchs dann zu einem lebendigen Stadtteil mit vielen Einwanderern und künstlerischen Kreisen heran.
Der Stadtteil ist Heimat berühmter Jazz-Clubs wie das Ronnie Scott's Jazz Club und Theaters mit Produktionen von Musicals bis zu experimentellen Stücken. Diese Orte prägen das kulturelle Leben und zeigen, wie lebendig das Viertel heute noch ist.
Vier U-Bahn-Stationen liegen in der Nähe: Oxford Circus, Tottenham Court Road, Leicester Square und Piccadilly Circus, was die Navigation einfach macht. Die engen Straßen sind oft belebt und können tagsüber überfüllt sein, daher sind frühe Morgenstunden oder Wochentage ruhiger.
Der Bezirk hat sich als wichtigstes LGBTQ+-Viertel Londons etabliert, wobei Old Compton Street im Herzen der Gemeinschaft liegt. Diese Straße und die umliegenden Clubs und Bars tragen seit Jahrzehnten zur sozialen und politischen Sichtbarkeit bei.
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