Ganso Ramen Yokocho Sapporo, Ramen-Gasse im Susukino-Viertel, Japan.
Ganso Ramen Yokocho Sapporo ist ein enger Durchgang in Sapporos Vergnügungsviertel, in dem sich etwa 17 kleine Ramen-Restaurants dicht aneinander reihen. Jedes Lokal konzentriert sich auf miso-basierte Ramen mit unterschiedlichen Zutaten, Brühtechniken und Belägen, wodurch eine große Vielfalt auf kleinstem Raum entsteht.
Die Gasse entstand in den 1950er Jahren als informeller Marktplatz für kleine Nudelverkäufer in der Nähe eines Theaters. Sie wurde später zu einer beliebten Adresse für regionale Ramen-Spezialitäten, entwickelte sich aber auch durch Umbaumaßnahmen und Modernisierungen in den folgenden Jahrzehnten weiter.
Der Name des Gassens bezieht sich auf die Wildgänse, die einst die Gegend bevölkerten, und heute können Besucher die traditionelle Zubereitung von Miso-Ramen beobachten, die in jedem Restaurant etwas anders ausfällt. Die enge Passage mit ihren kleinen Läden bewahrt eine alte Handwerkstradition, bei der jeder Koch sein eigenes Rezept und seinen eigenen Stil pflegt.
Die Restaurants öffnen mittags und bleiben bis spät in die Nacht geöffnet, was sie zu einer guten Option für Besucher macht, die zu verschiedenen Tageszeiten essen möchten. Der Ort ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und die meisten Läden haben englische Menüs oder visuelle Speiseansichten, die die Bestellung vereinfachen.
In den 1950er Jahren wurde an diesem Ort eine neue Art von Miso-Ramen mit speziell gekräuselten Nudeln entwickelt, die sich von anderen japanischen Ramen-Regionen unterschied. Diese Innovation entstand aus der lokalen Vorliebe für tiefe, dunkle Misobrühe und prägt bis heute das Gesicht der lokalen Ramen-Kultur.
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