Chichu Art Museum, Kunstmuseum in Naoshima, Japan.
Das Chichu Art Museum ist ein unterirdisches Museum auf Naoshima, das Werke von drei Künstlern in separaten Gebäudeteilen präsentiert. Die rechteckigen und dreieckigen Räume verbinden sich durch schmale Gänge und empfangen natürliches Licht durch Öffnungen in Decken und Wänden.
Der japanische Unternehmer Soichiro Fukutake beauftragte Tadao Ando Ende der 1990er Jahre mit dem Entwurf eines Museums für neu erworbene Gemälde von Claude Monet. Das Gebäude öffnete schließlich im Jahr 2004 und erweiterte das Kunstprojekt auf der Insel, das bereits in den 1980er Jahren begonnen hatte.
Die Architektur versenkt sich vollständig unter der Erdoberfläche, sodass Besucher zunächst nur sanfte Hügel und Grasflächen sehen. Das Tageslicht fällt durch präzise geschnittene Öffnungen in den Beton und verwandelt die unterirdischen Räume in wechselnde Lichtskulpturen.
Die Besucherzahl ist täglich begrenzt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung, besonders an Wochenenden und in den Sommermonaten. Der Eingang liegt auf einem Hügel oberhalb des Hafens, erreichbar über einen steilen Weg oder mit dem Shuttlebus ab dem Fähranleger.
Ein Garten neben dem Eingang zeigt mehr als 150 Pflanzenarten, die Monet in Giverny kultivierte und in seinen Bildern festhielt. Die Anordnung folgt den originalen französischen Beeten und wechselt mit den Jahreszeiten die Farbpalette.
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