Naoshima, Kunstinsel in der Präfektur Kagawa, Japan
Naoshima ist eine Insel im Seto-Binnenmeer, die zum Verwaltungsbezirk Kagawa gehört und bekannt ist für ihre Museen und Skulpturen im öffentlichen Raum. Die Landschaft kombiniert bewaldete Hügel mit flachen Küstenabschnitten, an denen sich Wohngebiete und Fährhäfen befinden.
Die Siedlung erhielt 1954 den offiziellen Status einer Gemeinde, nachdem sie jahrhundertelang ein abgelegenes Fischerdorf gewesen war. Die Umwandlung in ein Kunstziel begann in den späten 1980er Jahren mit dem Bau der ersten Museumsgebäude.
Das örtliche Fährhaus und die engen Straßen bewahren die Atmosphäre eines Fischerdorfes, während in den Holzhäusern des alten Ortskerns zeitgenössische Kunstwerke zu sehen sind. Die Einheimischen teilen sich den Alltag mit Besuchern, die zwischen Galerien spazieren und in den kleinen Läden japanische Gerichte kaufen.
Mehrere Fährverbindungen verkehren täglich von den Festlandshäfen, wobei die Überfahrt je nach Abfahrtsort zwischen 20 und 50 Minuten dauert. Fahrräder können vor Ort gemietet werden, um die über die Insel verteilten Galerien und Installationen zu erreichen.
Gelbe Kürbisskulpturen der Künstlerin Yayoi Kusama stehen an den Stränden und sind bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu fotografieren. Diese großformatigen Objekte sind zu Wahrzeichen geworden, die Besucher oft umrunden, um das Punktmuster aus verschiedenen Winkeln zu betrachten.
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