Fernandine Walls of Porto, Mittelalterliche Befestigung in Porto, Portugal
Die Fernandine Mauern sind eine mittelalterliche Befestigung in Porto, die in unregelmäßiger Ovalform um das historische Zentrum verläuft und aus lokalem Granit mit quadratischen Türmen gebaut ist. Die Struktur zeigt auch noch heute ihre Schießscharten und Bastionen, die einst Angreifer abwehren sollten.
König Ferdinand I. ließ diese Befestigung im 14. Jahrhundert errichten, um Porto vor Angriffen zu schützen und die Stadt für die nächsten Jahrhunderte zu sichern. Die Mauern verloren ihre militärische Bedeutung erst im 18. Jahrhundert, als sich die Kriegstechnik veränderte.
Die Mauern sind heute in verschiedene Stadtteile eingewoben und zeigen, wie Porto sich über Jahrhunderte entwickelt hat, während Anwohner und Besucher täglich an diesen Steinen vorbeigehen. Man kann sehen, wie die mittelalterliche Befestigung zum Teil von modernen Häusern überlagert wurde und das Gesicht der Stadt prägt.
Die Mauern sind teilweise begehbar, es lohnt sich aber, mit festem Schuhwerk zu kommen, da die Wege uneben und stellenweise steil sind. Manche Abschnitte sind leicht zugänglich, während andere durch Häuser versperrt oder nur aus bestimmten Blickwinkeln sichtbar sind.
Im Stadtteil Guindais ragt ein 200 Meter langer Mauerabschnitt zwischen dem Clarissinen-Kloster und der Luis-I-Brücke auf und bietet von dort aus ungewöhnliche Blicke hinab auf den Fluss Douro. Dieser erhöhte Standort macht deutlich, wie strategisch die alte Befestigung geplant war.
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