Monemvasia, Mittelalterliche Festungsstadt im Peloponnes, Griechenland
Monemvasia ist eine befestigte Siedlung auf einem massiven Felseneilande vor der Peloponnes, das sich etwa 200 Meter aus dem Meer erhebt. Die Stadt teilt sich in zwei Ebenen: die untere mit engen mittelalterlichen Gassen und die obere mit Befestigungsanlagen, beide durch steinige Wege verbunden.
Im 6. Jahrhundert verließen Bewohner das antike Sparta und gründeten hier eine neue befestigte Siedlung an dieser strategischen Meereskante. Die Festung wuchs zu einem wichtigen Handelszentrum im östlichen Mittelmeer heran und wechselte mehrmals zwischen verschiedenen Mächten.
Die Unterstadt zeigt, wie Menschen über Jahrhunderte in engen Gassen lebten und ihre Häuser dicht aneinander bauten. Der Platz vor der Kirche war das Herz des Gemeindelebens, wo sich Bewohner trafen und Geschichten ausgetauscht wurden.
Der Zugang erfolgt nur durch ein einziges Tor in der Stadtmauer, weshalb es beste Zeiten zum Erkunden gibt, wenn weniger Besucher kommen. Vor Ort gibt es ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants und Geschäfte innerhalb der Mauern, sodass man problemlos einen ganzen Tag bleiben kann.
Der obere Bereich wurde in neuerer Zeit verlassen, weshalb dort heute Ruinen von Häusern und Befestigungen zwischen Wildkräutern stehen. Ein Spaziergang oben offenbart eine andere Seite des Ortes, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
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