Mystras, Byzantinische archäologische Stätte nahe Sparta, Griechenland
Mystras ist eine befestigte Stadt an einem Hügelhang unterhalb des Taygetos-Gebirges in Griechenland, etwa 6 km nordwestlich von Sparta. Die Anlage besteht aus einer Oberburg mit Festungsmauern, einem Palastkomplex in der Mitte und mehreren Klöstern sowie Kirchen, die sich über verschiedene Terrassen verteilen.
Wilhelm II. von Villehardouin gründete die Festung im Jahr 1249, um fränkische Kontrolle über das Gebiet zu sichern. Byzantinische Herrscher übernahmen den Ort später und verwandelten ihn in ein politisches und kulturelles Zentrum bis zum Niedergang im 15. Jahrhundert.
Die Bewohner ordnen ihre Gebete rund um die Fresken in den Klosterkirchen, die heute noch Pilger aus ganz Griechenland anziehen. Die Kirchen bewahren liturgische Traditionen, die in den Gottesdiensten und Festen der Region weiterleben.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege steil und uneben sind. Die Erkundung der gesamten Anlage erfordert mehrere Stunden Fußmarsch über Treppen und Hangwege.
In den Wandmalereien der Pantanassa-Kirche sind weltliche Szenen neben religiösen Motiven zu sehen, was für byzantinische Kunst ungewöhnlich ist. Diese Darstellungen zeigen Alltagskleidung und Gesten aus dem 15. Jahrhundert.
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