Cueva del viento, Touristenattraktion in Vulkanhöhle in Icod de los Vinos, Teneriffa, Spanien.
Die Cueva del Viento ist ein unterirdisches Vulkanröhrensystem bei Icod de los Vinos, das sich über mehrere Ebenen erstreckt und verschiedene natürliche Hohlräume mit charakteristischen Lavaformationen zeigt. Die Gänge werden oft im Dunkeln erkundet, wobei Besucher die raue Textur der Wände und die ungewöhnlichen Formen des erstarrten Magmas aus unmittelbarer Nähe sehen können.
Das Höhlensystem entstand vor etwa 27.000 Jahren durch Lavaströme vom Vulkan Pico Viejo in der Nähe des Teide. Im Laufe der Zeit wurde es ein Zeugnis der vulkanischen Aktivität dieser Region und der geologischen Prozesse, die die Kanarischen Inseln formten.
Archäologen entdeckten Überreste der Guanchen, der ursprünglichen Bewohner Teneriffas, sowie Fossilien ausgestorbener Tierarten in der Höhle.
Besucher erhalten Helme mit Kopflampen und folgen in Gruppen Führern durch die dunklen Passagen, um die Höhle sicher zu erkunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf unebene Böden und enge Gänge vorzubereiten.
Die Höhle enthält Fossilien ausgestorbener Tiere und Überreste der Guanchen, der ursprünglichen Bevölkerung Teneriffas, die zeigen, dass Menschen diese unterirdischen Räume seit Tausenden von Jahren kannten. Diese archäologischen Funde deuten darauf hin, dass die Höhle eine langfristige Bedeutung für die frühen Siedler der Insel hatte.
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