U-Bootmuseum, U-Boot-Museum in Altona, Deutschland
Das U-Bootmuseum beherbergt einen vollständigen sowjetischen Dieselmotor-Unterseeboot aus der Nachkriegszeit, das sich über mehrere Ebenen erstreckt und alle wichtigen Bereiche eines militärischen U-Bootes zeigt. Der Besuch führt durch Kommandostand, Mannschaftsräume, Maschinenraum und Torpedoraum mit vielen technischen Details und Originalausrüstungen.
Das U-Boot wurde 1976 in einer sowjetischen Fabrik gebaut und diente der Marine über 25 Jahre lang, bis es 2002 stillgelegt wurde. Kurz darauf wurde es nach Hamburg transportiert und an der Elbe vor Anker gelegt, wo es seit 2003 für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Das U-Boot trägt den Namen eines sowjetischen Flottenchefs und wurde nach seiner Außerdienststellung zum Museumsschiff. Die Besucher erfahren durch persönliche Gegenstände und Fotos, wie die Besatzung in den engen Räumen lebte und arbeitete.
Der Besuch erfordert das Navigieren durch enge Korridore und Leitern in verschiedenen Höhen, was körperliche Beweglichkeit verlangt. Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe oder das Nutzen der vorhandenen Beleuchtung helfen bei der Erkundung der dunkleren Bereiche.
Das U-Boot ist nicht in einem Gebäude untergebracht, sondern schwimmt frei in der Elbe und ist über Gangways direkt vom Ufer erreichbar. Diese ungewöhnliche Anordnung gibt Besuchern das Gefühl, wirklich an Bord eines Kriegsschiffes zu sein, anstatt ein stationäres Museum zu besuchen.
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