Reserva Natural de Humacao, Naturschutzgebiet an der südöstlichen Küste von Puerto Rico
Das Reservat ist ein Naturschutzgebiet an der Südostküste von Puerto Rico und umfasst Mangrovenwälder, Korallenriffe, Seegraswiesen und sechs verschiedene Lagunen. Die Landschaft erstreckt sich über mehr als 3.000 Morgen und bietet unterschiedliche Ökosysteme entlang der Küstenlinie.
Das Gebiet war einst von Zuckerrohrplantagen geprägt, bevor es 1986 zum geschützten Naturschutzgebiet umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung markierte einen großen Wandel in der Landnutzung und dem Umweltschutz in der Region.
Die Gegend ist für die einheimischen Gemeinschaften ein wichtiger Ort, wo traditionelle Fischerei und Krabbensammlung in bestimmten Zonen an der Küste fortbesteht. Diese Praktiken verbinden die Menschen seit Generationen mit dem Meer und prägen das tägliche Leben der Region.
Der Zugang zum Reservat erfolgt über gekennzeichnete Wege von der Route 3 aus, mit kostenlosen Parkplätzen vor Ort. Besucher können Kajaks und Fahrräder mieten, um die verschiedenen Lebensräume zu erkunden.
Das Reservat enthält Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter Beobachtungsbunker und einen ehemaligen Beobachtungsposten der US-Armee am Punkt El Morrillo. Diese historischen Strukturen bieten einen interessanten Kontrast zur natürlichen Landschaft und erzählen eine andere Geschichte der Region.
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