Polynesian Cultural Center, Kulturthemenpark in Laie, Hawaii.
Das Polynesian Cultural Center ist ein Kulturpark mit Einkaufsviertel in Laie auf Hawaii, organisiert in Freiluftpavillons unter Palmen entlang künstlicher Wasserstraßen. Brücken führen Besucher zwischen nachgebauten Wohnbereichen im samoanischen, tahitianischen, tongischen, hawaiianischen, fidschianischen und maorischen Stil hindurch, während Kanus mit bemaltem Bug zwischen den Gebäuden gleiten.
Studenten der benachbarten Universität eröffneten diesen Ort 1963, um Studiengebühren durch kulturelle Vorführungen zu verdienen. In späteren Jahrzehnten erweiterte die Institution mehrere Zuschauerräume und baute Lagerhäuser für Kostüme sowie traditionelle Werkzeuge hinzu.
Die Angestellten zeigen Tätowierungen, Holzschnitzereien und Webtechniken auf Englisch sowie in ihren Muttersprachen vor einem internationalen Publikum. Familien führen regelmäßig Zeremonien mit Muscheltrompeten oder Handtrommeln vor, während Kinder Muster aus Bananenblättern flechten und Angehörige ihrer Gemeinschaft beobachten.
Das Zentrum bleibt sonntags und mittwochs geschlossen, daher empfiehlt sich eine Planung um diese Tage herum. Wege verlaufen meist eben mit Schatten unter Baumkronen, obwohl manche Vorführungen zusätzliches Stehen oder Treppensteigen erfordern.
Abendliche Feuershow umfasst rotierende Stangen, die in Flammen getaucht sind und von Tänzern in niedrig beleuchteten Arenen geschwungen werden. Zuschauer spüren die Hitze der Fackeln aus mehreren Metern Entfernung während synchronisierte Trommler den Rhythmus beschleunigen.
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