Penguin Village, Touristenattraktion im Stadtteil Yangnim-dong, Gwangju, Südkorea
Yangnim-dong Penguin Village ist eine kleine Freilichtgalerie im Stadtteil Yangnim-dong in Gwangju, Südkorea. Sie besteht aus engen Gassen mit Häusern aus den 1970er und 80er Jahren, deren Wände mit Gemälden, alten Gegenständen und Botschaften der Anwohner dekoriert sind.
Das Gebiet rund um Yangnim-dong war im frühen 20. Jahrhundert ein Siedlungsgebiet westlicher Missionare, darunter Eugene Bell, was die Mischung aus koreanischer und westlicher Architektur erklärt. Das heutige Penguin Village entstand 2013, nachdem ein Brand einen Teil des Viertels beschädigt hatte und Anwohner gemeinsam begannen, die verlassenen Häuser zu säubern und neu zu gestalten.
Der Name des Viertels kommt von den älteren Bewohnern, die wegen Knieschmerzen wie Pinguine gehen. An den Wänden hängen Gedichte auf Koreanisch, alte Uhren, Radios und Kameras, die Besucher auf einem Spaziergang entdecken können.
Das Dorf liegt hinter dem Gemeindezentrum von Yangnim-dong und ist über Schilder mit Pinguinmotiven leicht zu finden. Es ist das ganze Jahr über zugänglich und lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Wege kurz und eben sind.
In der Nähe des Eingangs steht eine Statue von Lee Ok-seon, die sie sowohl im Alter von 16 als auch von 92 Jahren zeigt. Sie war eine der Frauen, die von der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg zwangsrekrutiert wurde, und kämpfte bis zu ihrem Tod 2022 öffentlich für die Anerkennung ihres Schicksals.
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