Deutsch-Französisches Denkmal des Ersten Weltkriegs, Mausoleum des Ersten Weltkriegs in Neufchâteau, Belgien
Das Mausolée franco-allemand de la Première Guerre mondiale ist ein Gedenkbauwerk aus Schiefer auf den Höhen von Neufchâteau in Belgien, das den Gefallenen beider Seiten des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Es steht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärfriedhofs, der 1917 von den Deutschen angelegt wurde, und ist von Bäumen umgeben, die im Rahmen einer jüngsten Restaurierung gepflanzt wurden.
Der Militärfriedhof, auf dem das Mausoleum steht, wurde 1917 von den deutschen Besatzern angelegt, nachdem am 22. August 1914 in der Gegend von Longlier und Neufchâteau schwere Kämpfe stattgefunden hatten. Die Gefallenen beider Seiten wurden zunächst in Massengräbern beerdigt, bevor das Mausoleum als dauerhaftes Denkmal errichtet wurde.
Das Mausoleum auf den Höhen von Neufchâteau ist eines der wenigen Denkmäler in Belgien, das Gefallene beider Kriegsparteien gemeinsam ehrt. Jedes Jahr finden hier Gedenkfeiern statt, bei denen Franzosen und Deutsche gemeinsam an die Opfer erinnern.
Das Gelände liegt auf den Höhen von Neufchâteau und ist sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß erreichbar. Informationstafeln auf dem Gelände erläutern die Geschichte des Ortes, und Bänke entlang des neu angelegten Weges laden zum Verweilen ein.
Das Mausoleum wurde von einem deutschen Architekten entworfen, stand aber am Mittelpunkt eines Friedhofs, der heute nicht mehr existiert. Die Bäume, die heute das Gelände gliedern, darunter Ginkgo biloba und Tulpenbaum, wurden bewusst gewählt, um die Lage der ehemaligen Gräber anzuzeigen.
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