Chinesisches Teehaus, Touristenattraktion im Luisenpark, Schwetzingerstadt/Oststadt, Mannheim
Das Chinesische Teehaus ist eine Touristenattraktion im Luisenpark in Mannheim, Schwetzingerstadt/Oststadt, und gilt als das größte traditionelle chinesische Teehaus seiner Art in Europa. Das zweigeschossige Gebäude mit Terrasse wurde im südchinesischen Stil errichtet, wobei Naturstein, Holz, Ziegel und Fliesen direkt aus China angeliefert und von chinesischen Handwerkern vor Ort aufgebaut wurden.
Das Teehaus wurde im Jahr 2001 im Rahmen einer Partnerschaft zwischen deutschen und chinesischen Fachleuten eröffnet und steht seitdem für den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern. Den Garten entwarf der chinesische Landschaftsarchitekt Professor Li Zheng, der die Anordnung nach Feng-Shui-Prinzipien plante.
Das Teehaus liegt im Luisenpark und folgt den Grundsätzen des Feng Shui, die Wege, Pflanzen und Figuren so anordnen, dass ein ausgeglichenes Umfeld entsteht. Wer durch den Garten geht, spürt, wie dieser Gedanke das gesamte Bild prägt, von den Steinpfaden bis zu den Wasserelementen.
Das Teehaus befindet sich im Luisenpark und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar; wer mit dem Auto kommt, findet in der Nähe Parkmöglichkeiten. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, daher lohnt es sich, diese vor dem Besuch zu prüfen, da das Haus in kälteren Monaten früher schließt.
Alle Baumaterialien des Teehauses, von den Steinen über die Holzelemente bis hin zu den Dachziegeln, wurden in China hergestellt und in Containern nach Mannheim geliefert. Chinesische Handwerker reisten eigens an, um das Gebäude vor Ort zu errichten, was dem Bau eine besondere Echtheit verleiht.
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