Tausendjährige Eiche bei Reith, geschützte Eiche in Bayern
Die Tausendjährige Eiche bei Reith ist ein alter Baum am Rand des Dorfes Oberthulba in Bayern, der frei auf einer Wiese steht. Der Stamm ist außergewöhnlich dick und die Äste verteilen sich breit in alle Richtungen, was dem Baum ein gedrungenes und weitläufiges Aussehen verleiht.
Der Baum wurde 1959 unter Schutz gestellt und 1987 offiziell als Naturdenkmal ausgewiesen, was sein zunehmendes Ansehen als schützenswertes Naturobjekt widerspiegelt. Vor diesen formalen Anerkennungen war die Eiche im Dorf bereits als außergewöhnlicher Baum bekannt und wurde mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Eiche trägt ihren Namen nach dem Glauben, dass sie über tausend Jahre alt ist, obwohl ihr genaues Alter nicht belegt ist. Für die Dorfbewohner von Reith gilt sie als Wahrzeichen der Gemeinde, und Besucher aus der Umgebung kommen regelmäßig, um sich den gewaltigen Stamm aus der Nähe anzusehen.
Der Baum liegt am Dorfrand von Reith und ist über Feldwege gut zu Fuß zu erreichen. Ein Besuch bei trockenem Wetter ist ratsam, da der Weg über die Wiese bei Nässe rutschig werden kann.
Auf der Südseite des Stammes klafft ein großer Einschnitt vom Boden bis auf etwa 3 Meter Höhe, der mit Eisenrohren gestützt wurde, um ein weiteres Aufreißen des Holzes zu verhindern. Diese ungewöhnliche Reparatur ist von außen gut sichtbar und gibt einen direkten Eindruck davon, wie viel Pflege ein so alter Baum benötigt.
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