Peace Wall, Trennmauern in West-Belfast, Nordirland.
Die Friedensmauern sind Barrieren aus Beton, Stahl und Eisen, die sich durch Wohnviertel im Westen Belfasts erstrecken und stellenweise etwa 8 Meter hoch sind. Diese Strukturen trennen verschiedene Nachbarschaften und prägen das Stadtbild dieser Region erheblich.
Die erste Mauer wurde 1969 vom britischen Militär während der Troubles gebaut, um katholische und protestantische Gemeinden nach intensiven Straßenkonflikten zu trennen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden weitere Barrieren hinzugefügt und erweitert.
Die Mauern sind heute mit Wandmalereien und Botschaften von Besuchern bedeckt, die sowohl die Spannungen als auch die Hoffnung auf Versöhnung zeigen. Diese visuellen Zeichen erzählen von der Sehnsucht der Menschen, Unterschiede zu überwinden.
Die Mauern sind täglich tagsüber zugänglich, wobei organisierte Führungen die beste Möglichkeit sind, die Geschichte und Bedeutung dieser Orte zu verstehen. Es ist hilfreich, sich vorab zu informieren, welche Abschnitte für Besucher offen sind und wo geführte Touren starten.
Viele der Mauern sind im Laufe der Jahre mit lebendigen Kunstwerken bedeckt worden, die von lokalen Künstlern und Besuchern geschaffen wurden. Diese künstlerische Umwandlung zeigt, wie Orte der Trennung zu Ausdrucksräumen für Hoffnung und Kreativität werden können.
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