Grutas de Mira de Aire, grotte in Portogallo
Die Grutas de Mira de Aire sind eine Höhle in Portugal mit großen Kammern, Gängen und Galerien, die sich über mehr als 11 Kilometer erstrecken. Besucher können auf markierten Wegen etwa 600 Meter gehen und Steinformationen wie die Perlenbrunnen und verschiedene benannte Galerien sowie unterirdische Flüsse sehen.
Die Grutas de Mira de Aire wurden 1947 entdeckt, als zwei Männer einen unterirdischen Durchgang erkundeten und das Echo erkannten, dass die Höhle viel größer war als erwartet. Von 1949 an erschlossen Speläologen systematisch neue Bereiche, legten hölzerne Wege an und erstellten erste Karten, was zur offiziellen Eröffnung für die Öffentlichkeit am 11. August 1974 führte.
Die Grutas de Mira de Aire tragen ihren Namen von der kleinen Stadt Mira de Aire, in der sie sich befinden. Die Höhlen sind heute ein Ort, an dem Besucher die Stille und die natürlichen Steinformationen erleben können, die über Jahrtausende entstanden sind.
Die Höhle ist das ganze Jahr über geöffnet, mit längeren Öffnungszeiten in den wärmeren Monaten, besonders im Sommer bis etwa 20 oder 21 Uhr. Besucher sollten mit kühler und etwas feuchter Luft rechnen und festes Schuhwerk tragen, wobei Gruppen unter 20 Personen normalerweise ohne vorherige Reservierung kommen können.
Im Jahr 2007 entdeckte eine Expeditionsteam beim Erkunden der Galeria do Rio Negro mehr als einen Kilometer neue unterirdische Passagen, die sich bis zur Ebene des São Mamede Plateaus erstrecken. Diese späte Entdeckung zeigt, dass selbst intensive Erkundung immer noch verborgene Bereiche dieser Höhlen freilegen kann.
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