CSS Hunley, U-Boot aus dem Bürgerkrieg in North Charleston, Vereinigte Staaten
Der H. L. Hunley ist ein konföderiertes, handkurbelbetriebenes U-Boot, das in Mobile, Alabama, gebaut und im Juli 1863 vom Stapel gelassen wurde. Sein genieteter Eisenrumpf von etwa 12 m Länge verjüngt sich an beiden Enden und trägt zwei Luken, einen vierblättrigen Propeller in einem Ringmantel und eine einzelne vertikale Finne. Er ist im Warren Lasch Conservation Center in North Charleston ausgestellt.
Das U-Boot wurde während des Bürgerkriegs in Alabama gebaut und per Bahn nach Charleston transportiert, wo es 1864 die USS Housatonic erfolgreich angriff und versenkte. Nach dem Angriff verschwand es mit seiner gesamten Besatzung und blieb bis 1995 auf dem Meeresgrund, bevor es im Jahr 2000 gehoben wurde.
Die Mannschaft bediente das U-Boot durch gemeinsames Drehen einer Handkurbel, die einen Propeller antrieb, während sie in einem engen Raum mit begrenztem Licht arbeiteten. Dieser menschliche Antrieb zeigt die körperliche Anstrengung und enge Zusammenarbeit, die für jeden Einsatz notwendig waren.
Das Warren Lasch Conservation Center zeigt den Rumpf in einem Wasserbecken am Cooper River in North Charleston. Zwischen den Untersuchungen bleibt das Boot unter Wasser, sodass Besucher die Außenseite des eisernen Rumpfs sehen und kein trockenes Exponat. Der Zugang zum Becken erfolgt im Rahmen einer Führung.
Die deutsche Quelle zählt 35 Tote bei den Unfällen des Bootes, der englische Artikel 21 Besatzungsmitglieder bei drei Untergängen. Der Rumpf entstand aus einem geteilten Heizkessel, zwischen dessen Hälften ein 30,5 cm breites Stahlband eingefügt wurde.
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