Fort Charlotte, Militärbasis in Saint Paul Parish, Antigua und Barbuda.
Fort Charlotte ist eine Militäranlage aus der Kolonialzeit, die auf einem Hügel oberhalb des Falmouth Harbour thront und einen weiten Blick über das karibische Meer bietet. Die Struktur besteht aus Steinmauern, gewölbten Toren und verschiedenen Kammern, die ursprünglich Soldaten, Waffen und Vorräte beherbergten.
Die Briten errichteten das Fort 1745, um ihre Kontrolle über die karibischen Handelswege zu sichern und sich gegen Piraten sowie Rivalmächte zu verteidigen. Über die Jahrhunderte hinweg spielte es eine zentrale Rolle in der militärischen Strategie der Region.
Das Fort ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Antigua Naval Dockyard und zeigt die Spuren kolonialer Handelsaktivitäten. Besucher können in den Ruinen sehen, wie die britische Marine diesen Ort nutzte, um ihre Macht in der Karibik zu demonstrieren.
Der Ort ist am besten in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagen zu erkunden, wenn die Sonne nicht zu intensiv ist und die Aussicht besonders klar wirkt. Das Gelände erfordert sturdy Schuhe, da die Wege uneben sind und einige Bereiche zu Stürzen neigen.
Im Laufe der Zeit haben Archäologen Gegenstände gefunden, die zeigen, wie die Soldaten hier lebten, einschließlich Keramik und persönlicher Gegenstände. Diese Funde ermöglichen einen seltenen Blick auf den alltäglichen Leben innerhalb der Festungsmauern.
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