Antigua und Barbuda, Inselstaat in der Karibik
Antigua und Barbuda ist eine Inselnation im östlichen Teil des Karibischen Meeres und besteht aus den beiden Hauptinseln Antigua und Barbuda sowie der kleinen unbewohnten Insel Redonda. Die beiden größeren Inseln liegen etwa 40 Kilometer voneinander entfernt in den nördlichen Kleinen Antillen und bilden zusammen eine Monarchie im Commonwealth.
Indigene Völker wie die Arawak und später die Kalinago lebten auf den Inseln bis zur Ankunft europäischer Seefahrer im späten 15. Jahrhundert. Großbritannien übernahm die Kontrolle im 17. Jahrhundert und behielt sie bis zur Unabhängigkeit im November 1981.
Cricket prägt das gesellschaftliche Leben auf beiden Inseln und die Nationalmannschaft stellt regelmäßig Spieler für das westindische Team, wobei Sir Vivian Richards als einer der besten Batsmen der Cricketing-Geschichte gilt.
Der internationale Flughafen V.C. Bird liegt etwa acht Kilometer nordöstlich der Hauptstadt St. John's und bietet Direktverbindungen nach Nordamerika und Europa. Fährverbindungen zwischen den Inseln starten von Heritage Quay, und die trockenste Reisezeit erstreckt sich von Dezember bis April.
Die Boggy Peak auf Antigua erreicht als höchster Punkt des Territoriums 402 Meter und überragt die flache Insel Barbuda, die nirgends höher als 38 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Kontrast zwischen der hügeligen Landschaft Antiguas und der ebenen Oberfläche Barbudas prägt das Erscheinungsbild der beiden Hauptinseln.
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