Mount Obama, Berggipfel im Südwesten von Antigua und Barbuda.
Boggy Peak ist der höchste Punkt von Antigua und Barbuda und liegt im Südwesten der Insel als Teil der Shekerley Mountains, zwischen dem Christian Valley und dem Falmouth Harbour. Der Gipfel ist von Wald bedeckt und der Grat, auf dem er liegt, ist von der Küste aus gut sichtbar.
Das Berggebiet diente während der Sklaverei auf Antigua als Zufluchtsort für Menschen, die vor den umliegenden Zuckerrohrplantagen flohen. Nach der Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert verlor das Gebiet diese Funktion, blieb aber als Teil der Inselgeschichte im kollektiven Gedächtnis erhalten.
Der Gipfel war von 2009 bis 2016 als Mount Obama bekannt, zu Ehren des damaligen US-Präsidenten, bevor der ursprüngliche Name wiederhergestellt wurde. Wer heute den Gipfel erreicht, findet keine Gedenkstätte, aber die Geschichte dieser Umbenennung ist unter Einheimischen noch gut bekannt.
Es gibt zwei Hauptwege zum Gipfel: einen vom Dorf Old Road und einen kürzeren vom Christian Valley aus, wobei letzterer weniger Zeit in Anspruch nimmt. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind für beide Routen unerlässlich, da die Wege stellenweise steil und uneben sind.
Auf dem Gipfel steht ein Telekommunikationsturm, der einen Großteil der Kommunikationsinfrastruktur der Insel trägt, weshalb der Bereich rund um die Spitze manchmal gesperrt ist. Der Ausblick von den oberen Wegabschnitten kurz vor dem Gipfel ist dennoch frei und reicht bei klarem Wetter bis zu den umliegenden Inseln.
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