Edificio Chacabuco 78, Jugendstil-Bürogebäude im Stadtteil Montserrat, Buenos Aires, Argentinien.
Das Edificio Chacabuco 78 ist ein fünfgeschossiges Bürogebäude mit weißer und grüner Fassade, geometrischen Mustern und Türmen an beiden Enden. Auf jeder Etage befinden sich zwölf Büros, gemeinsame Badezimmer und Geschäftsräume im Erdgeschoss.
Der Architekt Julián García Núñez entwarf das Gebäude 1911 für Ignacio Atucha und integrierte Designelemente aus seiner architektonischen Ausbildung in Barcelona. Das Projekt entstand in einer Zeit, als europäische Architektur die frühen Entwicklungen im wohlhabenderen Buenos Aires prägte.
Das Gebäude verbindet katalanische Moderne mit Wiener Secession und zeigt, wie europäische Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires nachwirkte. Die Fassade mit ihren geometrischen Mustern und ornamentalen Balkonen spiegelt diese gemischten Einflüsse wider.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe der Avenida de Mayo im Montserrat-Viertel und ist gut erreichbar. Die Räume sind praktisch aufgelöst, mit gemeinsamen Einrichtungen auf mehreren Ebenen verteilt.
Ein zentrales Glasdach durchflutet die Innenräume mit natürlichem Licht, das durch Ziegelglasböden auf alle Geschosse verteilt wird. Dieses System war eine innovative Lösung für die gleichmäßige Beleuchtung tiefer gelegener Räume.
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