Traslasierra National Park, Nationalpark in der Provinz Córdoba, Argentinien.
Traslasierra National Park ist ein Schutzgebiet in der Provinz Córdoba, das über 105.000 Hektar trockenen Chaco-Wald zwischen den Bergen der Guasapampa und den Ebenen von La Rioja bewahrt. Das Gebiet umfasst unterschiedliche Landschaften mit Wäldern und offenen Flächen, die die natürliche Vielfalt dieser Trockenregion zeigen.
Das Land war lange Zeit Privatbesitz, zunächst unter Lisandro de la Torre und später unter Juan Feliciano Manubens Calvet, bevor es zu Rechtstreitigkeiten kam. Die Fläche wurde erst 2018 zum Nationalpark erklärt, nachdem Jahre der juristischen Auseinandersetzungen um seinen Status beendet waren.
Das Gebiet war einst Heimat der Comechingón-Volksgruppe, und Besucher können heute noch Spuren ihrer Siedlungen entdecken. In der ehemaligen Pinas-Estancia steht eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, die die lange Geschichte dieser Landschaft widerspiegelt.
Der Park ist für alle Besucher kostenlos zugänglich und wird von einer Verwaltungszentrale in Villa de Soto aus betreut, die sich in der Nähe befindet. Planen Sie ausreichend Zeit für die Erkundung ein, da das Gelände groß ist und Wege durch unterschiedliche Landschaften führen.
Ein Schweizer Philanthrop half bei der Finanzierung des Parks unter einer besonderen Bedingung: die offizielle Gründung musste bis März 2018 abgeschlossen sein. Diese Frist spielte eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Schutzprojekts und half, eine lange Jahre andauernde Unsicherheit zu beenden.
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