Lefipán Formation, Geologische Formation in der Provinz Chubut, Argentinien
Die Lefipán-Formation ist eine geologische Schichtabfolge in der Provinz Chubut und zeigt wechselnd angeordnete Ton-, Sand- und Schluffsteine, die sich über mehrere hundert Meter erstrecken. Diese Ablagerungen entstanden in einem alten Flussystem und bewahren Spuren von Leben aus einer Zeit großer Umweltveränderungen.
Die Formation wurde 1972 während geologischer Feldforschungen in Patagonien entdeckt und nach einer bedeutenden Mapuche-Persönlichkeit benannt. Die Schichten dokumentieren eine kritische Übergangszeit in der Geschichte des Lebens auf dem südlichen Kontinent.
Die Formation liefert wissenschaftliche Belege für die Übergänge des Pflanzen- und Tierlebens zwischen der Kreidezeit und dem Paläogen.
Die Formation liegt in einer abgelegenen Region Patagoniens und ist hauptsächlich für spezialisierte geologische Studien zugänglich. Besucher sollten sich auf raue Bedingungen einstellen und informieren, welche Genehmigungen und Ausrüstung erforderlich sind.
Die Schichten enthalten Fossilien von Cocatherium, dem ältesten bekannten Beuteltierfund aus der südlichen Hemisphäre. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis dafür, wie sich Beuteltiere in Südamerika entwickelt haben.
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