Entenlochklamm, Wasserdurchbruch und Schlucht in Kössen, Österreich und Schleching, Deutschland.
Die Entenlochklamm ist eine Felsschlucht, die sich etwa 2,5 Kilometer durch Kalksteinformationen erstreckt und die natürliche Grenze zwischen Osterreich und Deutschland in den Chiemgau-Alpen bildet. Das Wasser hat tiefe Kanale in den Fels geschnitten und schafft eine dramatische Landschaft aus engen Passagen und steilen Wanden.
Der Name der Schlucht erscheint bereits in Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert als Antenloch. Das Gebiet diente im Laufe der Zeit als Fluchtweg fur Schmuggler, die Grenzsteuern vermeiden wollten.
Die Kapelle Maria Klobenstein thront über der Schlucht und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, die den spirituellen Ort mit dem Naturerlebnis verbinden. Besucher können die kleine Kirche erreichen und dabei die markanten Felswände rundherum erleben.
Ein Rundweg von etwa 50 Minuten verbindet zwei Hangbrucken und eine Aussichtsplattform, von denen aus man die Schlucht aus verschiedenen Blickwinkeln sehen kann. Das Gelande ist gut mit Wegen erschlossen, daher ist die Route auch fur durchschnittliche Wanderer machbar.
Nach Hochwassern in der Vergangenheit wurde die Schlucht verbreitert, wobei sich ihre Breite von etwa 3,4 Metern auf etwa 12 Meter vergrosserte. Diese Veränderung ist heute deutlich sichtbar und zeigt, wie kraftig das Wasser das Gestein geformt hat.
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