Entenlochklamm, Wasserdurchbruch und Schlucht in Kössen, Österreich und Schleching, Deutschland.
Die Entenlochklamm ist eine Felsschlucht aus Kalkstein auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland in den Chiemgauer Alpen. Das Wasser hat tiefe Rinnen in den Fels gegraben und dabei enge Passagen und senkrechte Wände geformt.
Der Name der Schlucht taucht bereits im 14. Jahrhundert in Schriftstücken auf, damals als Antenloch. Im Laufe der Zeit nutzten Schmuggler die engen Passagen, um die Grenzzölle zu umgehen.
Die Kapelle Maria Klobenstein thront auf einem Felsen hoch über der Schlucht und ist von den steilen Kalksteinwänden umgeben. Wanderer, die den Weg durch die Klamm gehen, können einen Abstecher zur Kapelle machen und von dort auf die Schlucht hinunterblicken.
Ein Rundweg mit zwei Hängebrücken und einer Aussichtsplattform führt durch die Schlucht und bietet verschiedene Blickwinkel auf die Felsen. Der Weg ist gut ausgebaut und für durchschnittliche Wanderer ohne besondere Ausrüstung begehbar.
Nach schweren Überschwemmungen wurde die Schlucht durch Wasserbaumaßnahmen von etwa 3,4 Metern auf rund 12 Meter aufgeweitet. Diese Veränderung ist heute noch sichtbar und zeigt, wie stark fließendes Wasser den Fels formen kann.
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