Ferlacher Bahn, Eisenbahnlinie im Bezirk Klagenfurt-Land, Österreich
Die Ferlacher Bahn ist eine Schmalspurbahn, die sich über etwa 5,7 Kilometer von Weizelsdorf bis Ferlach erstreckt und dabei ein stählernes Viadukt über den Grießbach überquert. Die Strecke zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Steigung und enge Kurvenradien aus, die das Fahrerlebnis prägen.
Die Bahn wurde im Dezember 1906 eröffnet und diente zunächst dem Transport von Industriegütern durch die Region. Der Personenverkehr endete 1951, doch ein Verein rettete die Strecke später vor dem Vergessen.
Die Nostalgiebahnen in Kärnten betreiben die Strecke heute mit saisonalen Dampfzugfahrten. Diese Verbindung zum Transport- und Technikmuseum Historama macht die Bahn zu einem Ort, an dem die Geschichte der Eisenbahn lebendig wird.
Die Bahn lässt sich am einfachsten vom Bahnhof Weizelsdorf aus erreichen, von wo aus die Fahrt nach Ferlach führt. Besucher sollten beachten, dass die Strecke saisonalen Fahrplänen folgt und bei schlechtem Wetter Änderungen möglich sind.
Der Streckenname stammt von Ferlach, dem südlichen Endpunkt, wo sich die längste Zahnradbahn Österreichs befindet. Die enge Verbindung zwischen der Schmalspurbahn und dieser berühmten Zahnradbahn macht die Route zu etwas Besonderem in Europas Eisenbahnlandschaft.
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