Kloster Maria im Paradies, Kartäuserkloster in St. Veit im Pongau, Österreich.
Das Kloster Maria im Paradies ist ein Karmeliterkloster in St. Veit im Pongau, das aus zwei Gebäudekomplexen besteht: das untere Haus mit öffentlichen Bereichen und das obere Haus mit einer hölzernen Kirche und Eremitagen. Die Anlage liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe in einer waldigen Gebirgsgegend.
Das Kloster wurde 1985 von der Ordensgemeinschaft der Moniales von Bethlehem gegründet und nutzte dabei eine ehemalige Tuberkulose-Heilstätte, die vorher der Salzburger Erzdiözese gehörte. Die Umwandlung eines medizinischen Gebäudes in ein spirituelles Zentrum markierte einen neuen Anfang für den Ort.
Der Name verweist auf das biblische Paradies und spiegelt das spirituelle Streben der Gemeinschaft wider. Besucher können die Kapelle betreten und das Leben der Schwestern in ihrem Alltag miterleben.
Das Kloster ist für Pilger zugänglich, die an den täglichen Gottesdiensten und liturgischen Feiern in der unteren Anlage teilnehmen möchten. Es ist wichtig zu wissen, dass der obere Bereich ein streng geschlossenes Gebiet ist und normalerweise nicht für Besucher offen steht.
Das Innere der Kirche verbindet westliche und östliche kirchliche Kunsttraditionen, wodurch ein ungewöhnliches Fusionsdesign entsteht, das man in österreichischen Klöstern selten sieht. Diese künstlerische Mischung spiegelt die internationalen Wurzeln und die offene spirituelle Perspektive der Gemeinschaft wider.
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