Naturpark Mannersdorf-Wüste, Naturpark in Mannersdorf am Leithagebirge, Österreich.
Der Naturpark Mannersdorf-Wüste ist ein etwa 115 Hektar großes Schutzgebiet mit Trockenrasen, fließenden Gewässern, Auenwäldern, Wiesen und Wäldern. Ein etwa 4,5 Kilometer langer Steinwall umschließt das gesamte Areal und bietet Besuchern eine klare Grenze zur umgebenden Landschaft.
Das Gelände war Standort eines Karmeliterklosters, von dem heute Einsiedeleien erhalten sind. Die Leopold-Kapelle und das Naturpark-Zentrum wurden später wiederhergestellt und dokumentieren die religiöse und naturschutzliche Vergangenheit des Ortes.
Der Park trägt den Namen nach seiner trockenen Landschaft, die wie eine Wüste wirkt, obwohl Wasser und Wälder das Bild prägen. Besucher können auf dem Marc Aurel Weg wandern und dabei Einblicke in die Geschichte der Region gewinnen.
Der Park ist mit der Bahn von Wien aus erreichbar und erfordert einen kurzen Transfer mit dem Bus nach Mannersdorf. Der Eingang liegt etwa 2 Kilometer außerhalb des Ortes und ist zu Fuß oder mit lokalem Transport erreichbar.
Ehemalige Steinbrüche und Feuchtgebiete im Park beherbergen eine große Vielfalt an blühenden Pflanzen wie Schneeglöckchen, Krokussen und seltene Orchideenarten. Diese Lebensräume entstanden durch menschliche Nutzung und bieten Besuchern eine überraschende botanische Vielfalt in einem relativ kleinen Gebiet.
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