Peramangk, Aborigines-Gebiet in Adelaide Hills, Südaustralien
Peramangk ist ein traditionelles Territorium der Aborigines in den Adelaide Hills, das sich von der Barossa Range im Norden bis nach Myponga im Süden erstreckt. In dieser hügeligen Landschaft wurden mehr als 60 dokumentierte Kunststätten mit Ockerbemalung gefunden, die traditionelle Geschichten und Zeremonien darstellen.
Das Volk der Peramangk lebte viele Generationen lang in den Adelaide Hills, lange bevor europäische Siedler 1837 in der Region ankamen. Der Kontakt mit den Kolonisatoren veränderte ihre Lebensweise grundlegend und hatte schwerwiegende Folgen für ihre Gemeinschaft.
Die Gemeinschaft der Peramangk war in Familiengruppen organisiert, die bestimmte Teile des Landes kannten und pflegten. Wer heute durch die Adelaide Hills wandert, bewegt sich über Land, das diese Gruppen über Generationen hinweg geformt haben.
Die Kunststätten sind über die Adelaide Hills verteilt und über Wanderwege erreichbar, wobei einige Wege abgelegen sind und festes Schuhwerk empfohlen wird. Bei trockenem Wetter sind die Malereien am besten sichtbar, daher eignen sich die trockeneren Monate besonders gut für einen Besuch.
Der Gipfel des Mount Barker war der am dichtesten besiedelte Punkt im Territorium und diente als Treffpunkt für den Austausch zwischen verschiedenen Gruppen. Diese Funktion als Handelszentrum machte ihn zu einem Ort, an dem Waren, Wissen und Beziehungen weitergegeben wurden.
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