Kimberley Marine Park, Meeresschutzgebiet an der Küste Westaustraliens.
Der Kimberley Marine Park ist ein großes Schutzgebiet an der Küste von Westaustralien mit unterschiedlichen Tiefenzonen und vielfältigen Meereslebensräumen. Das Gebiet umfasst kontinentale Flachküsten und Abhänge mit unterschiedlichen Sediment- und Felsformationen, die verschiedene Lebensgemeinschaften unterstützen.
Das Gebiet wurde 2013 als Commonwealth-Meeresschutzgebiet ausgewiesen und erhielt 2017 den Namen Kimberley Marine Park. Diese Umbenennung verdeutlichte die Bedeutung des Gebiets als umfassendes Schutzprogramm für die australischen Nordwestgewässer.
Die Wunambal Gaambera, Dambimangari, Bardi Jawi und Nyul Nyul Völker haben tiefe Verbindungen zu diesem Meeresgebiet und nutzen es bis heute für traditionelle Jagd, Sammlung und spirituelle Zeremonien. Ihre Praktiken sind eng mit den saisonalen Rhythmen des Ozeans verknüpft und prägen die Art, wie das Gebiet wahrgenommen und genutzt wird.
Der Park ist in drei Schutzzonen eingeteilt, die unterschiedliche Regeln für Fischerei und Tourismus festlegen und besucher sollten sich vor einem Besuch über die geltenden Bestimmungen für ihr geplantes Gebiet informieren. Die beste Zeit ist die trockenere Jahreszeit, wenn die Bedingungen für Aktivitäten auf dem Wasser günstiger sind.
Jedes Jahr ziehen Buckelwale durch das Gebiet auf ihrer Wanderung vom südlichen Ozean in nördliche Gewässer und bieten damit besondere Beobachtungsmöglichkeiten. Der Park beheimatet auch drei unterschiedliche Delfinarten, die in denselben Gewässern koexistieren.
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