Musée de l'Informatique Pionnière en Belgique, Museum für digitales Erbe in Namur, Belgien.
Das Musée de l'Informatique Pionnière en Belgique ist ein Computermuseum in Namur, das etwa 300 Objekte auf etwa 500 Quadratmetern zeigt. Die Sammlung umfasst mechanische Taschenrechner, große Rechner aus der Nachkriegszeit und persönliche Computer, die die Entwicklung der Rechentechnik vom 19. Jahrhundert bis heute dokumentieren.
Das Museum wurde 2016 gegründet und bringt vier bedeutende belgische Computersammlungen unter einem Dach zusammen, einschließlich der Archive von Bull-FEBB und des Unisys Computer Museum. Diese Institutionen bewahrten die Erinnerung an die belgische Computerindustrie, die seit dem 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der technologischen Entwicklung spielte.
Das Museum zeigt Sammlungen aus der belgischen Computerindustrie und wie diese Technologien in verschiedene Bereiche der Gesellschaft Einzug hielten. Besucher können sehen, wie frühe Computer für alltägliche Aufgaben eingesetzt wurden und welche Rolle sie in belgischen Unternehmen spielten.
Das Museum liegt in der Nähe der Universität Namur und ist von Dienstag bis Samstag zugänglich, bleibt aber während der Dezemberfeiertage geschlossen. Besucher sollten ausreichend Zeit für die Besichtigung der Ausstellungen einplanen, besonders wenn sie die technischen Details der verschiedenen Maschinen verstehen möchten.
Das Museum besitzt die besondere Sammlung 'Computing und Bibel', die zeigt, wie frühe Computer für die Analyse religiöser Texte eingesetzt wurden. Diese ungewöhnliche Anwendung verdeutlicht, dass Computeranwendungen weit über kommerzielle oder wissenschaftliche Zwecke hinausgingen.
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