Estnisches Seefahrtsmuseum, Maritimes Museum in Tallinn, Estland
Das Estnische Schifffahrtsmuseum nutzt zwei Orte: den Geschützturm Fat Margaret und den Flugboothafen, wo Schiffe, U-Boote und Navigationsinstrumente zu sehen sind. Die Sammlung erzählt von der maritimen Geschichte durch materielle Objekte aus verschiedenen Epochen.
Das Museum wurde 1935 von ehemaligen Marineoffizieren gegründet und zog 1981 in den Geschützturm Fat Margaret um. Die Gründer waren Veteranen, die ihr Wissen über Estlands Seewesen bewahren wollten.
Das Museum zeigt, wie das Meer für Estonia immer zentral war: durch Schiffsmodelle, Fanggeräte und Navigationsinstrumente wird sichtbar, wie tief die Verbindung zur Ostsee in der Geschichte des Landes verwurzelt ist.
Das Museum hat an beiden Standorten unterschiedliche Öffnungszeiten, mit längeren Stunden von Mai bis September. Die beste Zeit zum Besuch ist daher der Sommer, wenn beide Orte volle Stunden haben.
Ein Highlight ist das U-Boot Lembit von 1937, das in England gebaut wurde, aber lange Zeit in estnischen Gewässern operierte. Der Schiffswrack Maasilinn, einer der ältesten in estnischen Gewässern gefundenen Wracks, zeigt, wie alt diese maritime Geschichte wirklich ist.
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