Stamsund, Fischerdorf in Vestvågøy, Norwegen.
Stamsund ist ein Fischerdorf auf der Südküste der Insel Vestvågøy im Lofoten-Archipel mit einem natürlichen Hafen und umgebenden Bergen. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Küste und bietet Zugang zu offenen Gewässern und geschützten Ankerplätzten.
Das Dorf war von 1919 bis 1963 das Verwaltungszentrum der Gemeinde Hol und behielt seine Bedeutung als Fischereizentrum. Diese Zeit prägte die lokale Infrastruktur und die Abhängigkeit vom Fischfang, die bis heute fortbesteht.
Das Stamsund International Theater Festival findet seit 2001 statt und zieht Künstler aus verschiedenen Ländern an, die hier ihre Aufführungen zeigen. Die Veranstaltung hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Theater und Performances in Nordnorwegen entwickelt.
Die Hurtigruten-Küstenexpressschiffe halten zweimal täglich in Stamsund an und verbinden das Dorf mit Svolvær im Norden und Bodø im Süden. Die Anlegestelle befindet sich direkt am Hafen, was An- und Abreise einfach macht.
Operation Claymore, der erste erfolgreiche Angriff auf deutsches Territorium im Zweiten Weltkrieg, fand 1941 in Stamsund statt. Der Kommandotrupp-Überfall brachte deutsche Gefangene und wertvolle Geheimdienstinformationen.
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