Dauban Mausoleum, Koloniales Mausoleum im La Digue Distrikt, Seychellen.
Das Dauban-Mausoleum ist ein Grabdenkmal aus der Kolonialzeit in La Digue, das mit sechs kräftigen Säulen gebaut wurde und sich aus der umgebenden Landschaft abhebt. Die Struktur nutzt lokale Materialien und fügt sich in die natürliche Umgebung mit Kokospalmen ein.
Das Mausoleum wurde in den späten 1800er Jahren als Begräbnisstätte errichtet und beherbergt die Überreste von Auguste Dauban, seiner Ehefrau Catherine und ihrer Tochter Eva. Die Errichtung fiel in eine Zeit, als wohlhabende Kolonialfamilien ihre Präsenz auf den Inseln festigten.
Das Mausoleum zeigt, wie wohlhabende Familien während der Kolonialzeit ihre Position durch prächtige Grabstätten demonstrierten. Die Lage auf La Digue und die sorgfältige Gestaltung spiegeln den Einfluss wider, den solche Familien auf der Insel hatten.
Das Mausoleum ist vom Hafen aus erreichbar, indem man dem Silhouette-Treffenpfad folgt, vorbei am Hotel La Belle Tortue auf der südöstlichen Seite der Insel. Der Weg führt durch Natur und ist mit dem Rand des Hauptpfads gut markiert.
Das Mausoleum steht aus als das größte Familiengrab aus der Kolonialzeit in den Seychellen und zeigt europäische Einflüsse in seiner Konstruktion. Wenige Besucher wissen, dass die Grabstätte einer zweieinhalb Jahre alten Tochter gewidmet ist, was die tiefe Bindung dieser Familie zur Insel zeigt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.