Иракли, Sandstrand in Emona, Bulgarien
Irakli ist ein wilder Sandstrand in der Nähe des Dorfes Emona an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Der Strand grenzt an felsige Klippen aus Sandstein, und an seinem südlichen Ende fließt der Fluss Vaya ins Meer, wo er ein kleines Feuchtgebiet bildet.
Der Strand von Irakli blieb lange unerschlossen, da die umliegenden Gebiete zu Zeiten des kommunistischen Regimes als Schutzzone abgegrenzt waren. Nach 1989 begannen Umweltschützer und lokale Gruppen, gegen Baupläne vorzugehen, die das Gebiet in ein Resort verwandeln sollten.
Irakli gilt unter Naturliebhabern und Campern als einer der letzten freien Strände an der bulgarischen Schwarzmeerküste, was ihm einen besonderen Ruf eingebracht hat. Viele Besucher bringen ihr eigenes Essen und ihre eigene Ausrüstung mit, weil es hier keine Liegen oder Sonnenschirme gibt, und das ist genau das, was sie schätzen.
Die Straße zum Strand ist uneben, daher empfiehlt sich ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder das Parken weiter weg und ein kurzer Fußweg. Am Strand gibt es keine Rettungsschwimmer, daher ist beim Schwimmen besondere Vorsicht geboten, insbesondere mit Kindern.
Die Sanddünen am südlichen Ende des Strandes beherbergen seltene Pflanzen wie die Sandlilie, die man sonst kaum noch an der bulgarischen Küste findet. Dieser Teil des Strandes ist gesetzlich geschützt und mit Markierungen versehen, die Besucher dazu anhalten, auf den Wegen zu bleiben.
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