Aladzha Monastery, Mittelalterliches Höhlenkloster nahe Golden Sands, Bulgarien
Das Aladzha-Kloster ist ein Felsenkloster mit in eine 25 Meter hohe Kalksteinklippe gehauenen Höhlen, die mehrere Ebenen mit Mönchszellen und Kapellen enthalten. Die Anlage zeigt eine beeindruckende architektonische Struktur, bei der die Räume vertikal in den Felsen hineingearbeitet wurden.
Archäologische Funde, darunter Münzen aus der Zeit von Kaiser Justinian, belegen, dass hier seit dem 4. Jahrhundert Mönche lebten. Das Kloster entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte und erreichte seine Blütezeit während des Zweiten Bulgarischen Reiches.
Der Name Aladzha stammt aus dem Türkischen und bezieht sich auf die farbigen Fresken, die die Klosterwände während des Zweiten Bulgarischen Reiches schmückten. Diese Wandmalereien waren ein wichtiger Teil der religiösen Dekoration und zeigten das künstlerische Können der damaligen Zeit.
Der Besuch ist am besten zu Fuß von der Umgebung aus erreichbar, wobei der Aufstieg zu den höheren Ebenen der Höhlen anstrengend sein kann. Gutes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind empfehlenswert, da viele Bereiche im Inneren dunkel sind und unebene Wege haben.
Das Kloster zeigt Spuren verschiedener religiöser Techniken in seinen Wandnischen und Altären, die offenbaren, wie die Mönche ihre rituellen Praktiken an den Felsen anpassten. Diese praktischen Details helfen Besuchern, die Alltagsrealität des mönchischen Lebens in dieser isolierten Umgebung zu verstehen.
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