Bibi Heybət Məscidi, Religiöses Heiligtum in Baku, Aserbaidschan
Die Bibi-Heybat-Moschee ist ein Gebethaus an der Küste des Kaspischen Meeres mit drei Kuppeln und zwei Minaretten, die mit grünen, türkisen und goldenen Fliesen verziert sind. Das Innere bietet separate Gebetsbereiche für Männer und Frauen, die hunderte von Betenden gleichzeitig aufnehmen können.
Die ursprüngliche Struktur stammte aus dem 13. Jahrhundert und wurde von Shirvanshah Farrukhzad II gebaut, wurde aber 1934 während der sowjetischen antireligiösen Kampagnen zerstört. Die Wiedererrichtung erfolgte in den 1990er Jahren nach historischen Aufzeichnungen und Fotografien.
Das Heiligtum ist mit dem Grab der heiligen Ukeyma Khanum verbunden, einer Nachfahrin des Propheten Muhammad, die für viele Gläubige ein Ort der Verehrung darstellt. Menschen kommen hierher, um zu beten und die Verbindung zu dieser religiösen Figur zu spüren.
Besucher sollten beachten, dass es getrennte Bereiche für Männer und Frauen gibt und angemessene Kleidung erforderlich ist. Die Lage an der Küste bietet eine ruhige Umgebung, kann aber bei schönem Wetter sehr frequentiert sein.
Bei der Wiederherstellung mussten Architekten historische Fotografien und Schriftstücke nutzen, da das Original vollständig verschwunden war. Diese detailgetreue Rekonstruktion machte es möglich, die mittelalterliche Architektur genau nachzubilden.
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